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Prag – Kreuzung Der Reformation

Prag, Hauptstadt der Tschechischen Republik und das einstigen Königsreichs Böhmen, ist bereits hundert Jahre vor anderen Reformbewegungen zum Zentrum der Reformation geworden. Diese Reformation, deren Hauptperson Magister Johann Hus (†1415) dargestellt hatte, ließ die tschechische utraquistische Religion entstehen, die in Prag mehr als zwei Jahrhunderte die Haupt- und Majoritätskirche dargestellt hat. Nach und nach erschienen allerdings in Prag auch weitere Kirchengemeinschaften – außer der römisch-katholischen Religion war es nicht nur die Unität der Böhmischen Brüder, sondern auch die Lutheraner und Kalvinisten. Die Wittenbergische oder lutherische Reformation resonierte ebenfalls unter den böhmischen Utraquisten und bald hat sich auch hier eine Kommunität deutschsprachiger Lutheraner etabliert. Prag wurde daher zu einem der mannigfaltigsten und dynamischsten Reformzentren vom frühneuzeitlichen Europa.

Itinerar

  • Gottesmutter vor dem Teyn Kirche
  • Sankt Salvator Kirche
  • Denkmal der Hinrichtung der
27 tschechischen Adligen
  • Karolinum (Universität)
  • Sankt Martin in der Mauer Kirche
  • Betlehems Kapelle
  • Karlsbrücke
  • Maria vom Siege Kirche (Prager Jesulein)

 

Ausgangspunkt: Altstädter Ring
Dauer: 3 Stunden
Größe der Gruppe: 2 – 10 Personen

 

Was ist im Preis inbegriffen

  • Eintritt für Bethlehemskapelle, Gottesmutter vor dem Teyn Kirche
  • Eintritt frei für andere Sehenswürdigkeiten
  • Die Dienste eines Reiseführers für die gesamte Dauer der Reise
  • Magni Reisehandbuch

 

Nicht im Preis inbegriffen

  • Unterkunft
  • Luftverkehr
  • Speise und Getränke
  • Reiserücktrittsversicherung (Details werden mit dem Buchunsformular geschickt)
  • Eine kleines Trinkgeld für Reisemanager und Busfahrer
  • Das kulturelle Programm

Kirche Jungfrau Maria vor dem Tein

Eine gotische Kirche, die seit dem 15. bis zum Anfang des 17. Jahrhunderts als Hauptkirche der böhmischen utraquistischen Religion gedient hat. Im Interieur kann man das Grabmal des weltberühmten dänischen Astronomen, Astrologen und Alchemisten Tycho de Brahe (†1601), bewundern, eines dänischen Lutheraner, der am Prager Hof des römischen Kaisers Rudolf II. tätig war.

Die Salvatorkirche

Eine evangelische Kirche, deren Bau im Jahre 1614 unter der Schirmherrschaft des böhmischen Lutheraners Joachim Andreas Graf Schlick für den Bedarf der Lutheraner deutscher Sprache beendet werde. Für diesen Bau hat eine ganze Reihe von bedeutenden Persönlichkeiten des europäischen Luthertums der frühen Neuzeit Beitrag geleistet.

Die Gedenkstätte der Exekution von 27 böhmischen Herrn

Auf dem Altstädter Ring, östlich vom Rathaus, sind im Pflaster 27 weiße Kreuze angebracht. Sie sollten an die Anführer des böhmischen Ständeaufstandes gegen den König Ferdinand II. von Habsburg erinnern, die auf dieser Stelle im Jahre 1621 hingerichtet wurden. Unter ihnen befand sich auch eine ganze Reihe von Lutheraner, wie z.B. der Adelige Joachim Andreas Graf Schlick oder der Mediziner und Philosoph Johannes Jessenius. An dem Rathausturm erinnert daran eine Gedenkplatte.

Karolinum

Ein Bau mit dem gotischen Kern, seit Mittelalter Zentrum der Karlsuniversität. Es war gerade das 16. Jh., wo hier eine ganze Reihe von bedeutenden Gelehrten tätig war, die in Wittenberg aufstudiert hatten oder sich ausdrücklich zum Luthertum bekannt hatten. Dies galt z.B. für den Professor klassischer Sprachen Matouš Collinus von Chotěřina, dessen Gedenkplatte im Stil der Renaissance sich bis heute in der Großen Aula des Karolinums befindet, für den Botaniker Adam Zalužanský ze Zalužan oder den Mediziner Johannes Jessenius.

Kirche des hl. Martin in der Mauer

Die erste Kirche Prags, wo im Jahre 1414 der liturgische Utraquismus oder die heilige Kommunion unter beiderlei Gestalt erneuert wurde. Wie daran eine Gedenkplatte am Kircheneingang erinnert, wurden auf dem Kirchenfriedhof im 17. und 18. Jh. die Angehörigen der Bildhauerfamilie Brokoff begraben, die sich ursprünglich zum Luthertum gemeldet hatten. Heutzutage dient die Kirche der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder und es finden hier auch deutschsprachige lutherische Gottesdienste statt.

Kirche des hl. Michael in Jircháře

Ursprünglich eine utraquistische Kirche, die zwischen 1791 und 1945 deutschen Lutheranern gedient hat. In den Jahren 1923 und 1928 hat hier der weltberühmte protestantische Missionär und Arzt Albert Schweitzer Orgelkonzerte gegeben. Heutzutage dient die Kirche der Evangelischen Kirche Augsburger Bekenntnisses in der Tschechischen Republik.

Die Bethlehem-Kapelle

The one-time preaching spot of M. Jan Hus and one of the centres of the Bohemian reformation also constituted an important place of encounter with the teachings of the Wittenberg (Lutheran) reformation.   For example, Thomas Müntzer (originally a Martin Luther follower) preached here in 1521.

Charles Bridge

A monumental gothic structure founded by Charles IV which connects the Old Town with the Lesser Town. In 1648, the bridge became the venue of a battle between the Swedish Lutheran army of General Hans Christoph Königsmarck and Prince Karl Gustav, successor to the Swedish throne, and the town’s militia consisting even of the Klementinum Jesuit Academy students.

St. Nicolas Church

The then-parish church from the 13th century has been replaced by a magnificent baroque building. It was used by the Utraquist Church for over a century. The townspeople of the Lesser Town had an abundantly illuminated Lesser Town Gradual made for the church in 1572; it was renowned for its representation of John Wycliffe, Jan Hus and Martin Luther as the main inspirations of reformation.

Czech Reformation

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2 - 5 pax 45 EUR 10% 40 EUR
6 - 10 pax 30 EUR 20% 24 EUR
11 - 20 pax 22 EUR 30% 15 EUR