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Tábor – Die Hussitenstadt

Die Stadt Tábor, 90 km südlich von Prag gelegen, zählt zu jenen tschechischen Städten, die den Touristen sehr viel bieten können. Seine reiche Geschichte, interessante Architektur und die malerische Landschaftin seiner Umgebung, ziehen Hunderte von Besuchern an. Das Erbe des hussitischen Gedankenguts ist in der Atmosphäre dieser Stadt bis heute deutlich hängen  geblieben.

Die Gründung von Tábor ist mit dem Namen von Jan Hus, einem großen Reformator der Katholischen Kirche, verbunden. Jan Hus verstarb zwar im deutschen Konstanz (am Ufer des Bodensees) des Märtyrertodes bereits im Jahre 1415, wir können ihn jedoch trotzdem für den geistigen Mitbegründer der Stadt halten. Das Gedankengut von Jan Hus, inklusiv seiner Überzeugung über die menschliche Freiheit und Bekenntnisfreiheit, haben auch weiterhin in der Region Südböhmen starken Widerhall gefunden. Hus selbst hat in den Jahren 1413 und 1414 auf der Feste Kozí hrádek/Ziegenburg und in Sezimovo Ústí, in der unmittelbaren Nähe von der künftigen Stadt Tábor, gewohnt. Hier hat eine Gruppe der Jünger von Jan Hus beschlossen, ihre Ideale und Träume von der gerechten Gesellschaft umzusetzen. Ihren Bestrebungen entspricht auch der biblische Name vom Berg Tabor in Palästina, den sie für ihre neue Siedlung erkoren haben. Die Stadt wurde bald vorrangig zum Machtzentrum des Hussitentums. Sie stellte im Rahmen des damaligen böhmischen Staates eine selbständige politische Größe mit eigener Ökonomik, eigenen Streitkräften und sogar eigener Außenpolitik dar.

 

Itinerary

8:15 Abfahrt von Prag

9:45 Ankunft in Tábor

10:00– 11:30 Führung durch das Hussitenmuseum – Ausstellung über die Hussiten – Besuch der unterirdischen Räume

11:40 – 12:15  Besuch der Kirche Verklärung Jesu Christi auf dem Berg Tabor (der Turmbesuch ist inbegriffen)

12:15 – 13:30 Mittagessen

13:30 – 15:00 Stadtführung durch das historische Zentrum

15:30 – 16:45 Fahrt zur Ziegenburg/Kozí hrádek

16:30 Abfahrt nach Prag

17:45 Ankunft in Prag

 

Ausgangspunkt: Prag
Dauer: 9 Stunden
Größe der Gruppe: min. 7 Personen

 

Im Preis inbegriffen

  • Themenführung in Prag “Jan Hus und die hussitische Bewegung”
  • Eintritt für das Hussitenmuseum, die Katakomben und das Geburtshaus von Jan Hus
  • Die Dienste eines Reiseführers für die gesamte Dauer der Reise
  • Magni Reisehandbuch

 

Nicht im Preis inbegriffen

  •  Transport
  • Unterkunft
  • Luftverkehr
  • Speise und Getränke
  • Reiserücktrittsversicherung (Details werden mit dem Buchunsformular geschickt)
  • Eine kleines Trinkgeld für Reisemanager und Busfahrer
  • Das kulturelle Programm

Die Reiseroute enthält den Besuch folgender Städten und ihrer Sehenswürdigkeiten.

Hussitenmuseum Tábor

Das Hussiten museum befindet sich am Žižka-platz Die Besucher können dort die unterirdichsche Gänge, Gotischer Saal und die neu-rekonstruirte Esposition „Hussiten“ besuchen.

Die Exposition des Hussitenmuseums, genannt Hussiten, ist in den eindrucksvollen Räumen des spätgotischen Gebäudes des Táborer Rathauses beherbergt. Die Ausstellungsräume machen die Besucher mit den Wurzeln des Hussitentums, mit der Persönlichkeit des Reformators der katholischen Kirche, Magister Jan Hus, mit der Entstehung Tábors, mit dem unbesiegten Hussitenheerführer Jan Žižka von Trocnov sowie mit den Hussiten-Kriegswaffen und den zeitgenössischen Dokumenten bekannt.
Im Erdgeschoss befindet sich der Eingang ins Netz der unterirdischen Gänge, die eine besonders gesuchte Rarität Tábors darstellen. Die Gänge, die im 16. Jahrhundert durch die Verbindung der Keller der Bürgerhäuser entstanden, dienten vor allem als der Zufluchtsort vor Feinden und zur Einkellerung der Lebensmittel und Getränke. Ein Teil der sich in einer Länge von 800 m unter dem Žižka-Platz windenden Gänge ist der Öffentlichkeit zugänglich.

Žižka Platz

Der Žižka-Platz bietet seinen Besuchern eine Schau von Sehenswürdigkeiten in beinahe allen architektonischen Baustilen.

Im Stadtpanorama fällt die schon aus der Ferne sichtbare gotische Dekanatskirche auf, die auf dem höchsten Punkt des Platzes (auf dessen Nordseite) steht, und der prunkhafte spätgotische Bau des Rathauses, in dessen Räumen die Exposition des Hussitenmuseums und der Eingang in die unterirdischen Räume untergebracht sind. Den Žižka-Platz umgeben manche architektonisch wertvolle Bürgerhäuser – das Škoch-Haus, die Häuser Nr. 12, 13, 16, 17, 18, 19, das Lichvic-und das Ctibor-Haus. Inmitten des Platzes befindet sich der Renaissancebrunnen und das Denkmal des Jan Žižka von Trocnov.

Dekanatskirche zur Verklärung Christi auf dem Berg Tábor und der Aussichtsturm

Auch der Name der Taborer Hauptkirche weist auf die biblische Symbolik hin, die so wichtig für die Stadtgründer ist. Auf dem Berg Tábor nicht weit vom See Genezareth in Palästina wurde laut Evangelium vor den Augen der Jünger die Jesusgestalt gewandelt, zum Zeichen der Gottessohnschaft.

Kozí hrádek

The first mention of the castle located 2,5 km to the east of Sezimovo Ústí (15 min drive from Tabor) is ruin of a Gothic castle from the 14th century from the year 1377. Following his ousting from Prague, Master Jan Hus stayed here from the year 1413 and wrote several important works – Fasting, A Treatise on Simony, On the Church or On the Six Delusions.

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