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In den Fussstapfen der Böhmischen Brüder – Kralitzer Bibel, nach 400 Jahren Immer noch am Leben

Im 2013 wurde das 400ste Jubiläum der Veröffentlichung der letzten Version der Kralitzer Bibel im Jahr 1613 gefeiert. Die Mährischen Brüder (Unitas Fratrum) gehören einer der wichtigsten protestantischen Denominationen, der tschechischen Reformationszeit, an. Der in der Öffentlichkeit bekannte Name der Kirche kommt von den ursprünglichen, im Exil lebenden, welche im Jahr 1722 von Moravia nach Sachsen geflohen sind. Doch das religiöse Erbe hatte seinen Anfang schon im Jahr 1457 in Kunvald, Böhmen. Die Böhmischen und Mährischen Brüder legten viel Wert auf literarische Aktivitäten und Pädagogik. Dementsprechend war es ihnen möglich, die Erfindung der Druckerei wertzuschätzen. Sie errichteten ihren eigenen Druckerladen.

Da jedoch die Brüdereinheit eine verfolgte Kirche während des 15. Jahrhunderts war, verbargen die Brüder ihre Druckereien. Im Jahre 1501 wurde das erste protestantische Gesangbuch gedruckt und im Zeitraum von 1579 bis 1593 entstand eine tschechische Übersetzung der Bibel (die Kralitzer Bibel). Diese hervorragende Übersetzung wurde Dank der herausragenden Qualitätzu einem Wahrzeichender tschechischen Literatur. Die Kralitzer Bibel wurde aus dem Hebräischen und dem Griechischen ins Tschechische von Theologen der Bürder Unität übersetzt. Die Kralitzer Bibel wird als das am schönstenerhalteneExemplardes klassischenTschechischangesehenundwurde zum Standard der protestantischen Bibel.

Route

7:30 Abfahrt Prag

9:30 Ankunft Kralice nad Oslavou

9:45 – 11.30 Geführte Besichtigung der „Gedenkstätte der Kralitzer Bibel“, in der Nähe einer Kirche und eines Zufluchtsortes

11:30 – 11:45 Reise nach Náměšť nad Oslavou

12:00 – 13:00 Mittagessen in einem sich in einem Schloss der Renaissance befindenden Restaurant

13:15 – 13:45 Reise nach Trebic

14:00 – 16:00 Geführte Tour in Trebic – jüdische Quartiere – St. Prokop-Basilika

16:00 – 16.30 Freizeit

16:30 Abfahrt Rückfahrt Prag

18:30 Ankunft Prag

 

Starpunkt: Prag
Dauer: ca. 9 Stunden
Gruppengrösse: mindestens 7 Teilnehmer

 

Im Preis inbegriffen

  • Professionelle Reiseführung
  • lokalen Trittleiter für Stadtrundfahrten und die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
  • Eintritte für Monumente, welche zum Reiseplan gehören
  • Magni Reiseführer -Brochure

Im Preis nicht inbegriffen

  • Transport
  • Unterkunft
  • Flug
  • Verpflegung
  • Anullationsversicherung (Details hierzu werden zusammen mit dem Reservationsformular geschickt)
  • Kulturelle Unterhaltung

Die Reiseroute enthält den Besuch folgender Städten und ihrer Sehenswürdigkeiten

Kralice (dt. Kralitz)

Die Gemeinde wurde dem Geschlecht der Kralický von Kralice Anfang des 14. Jahrhunderts vom König geschenkt. Die ersten schriftlichen Erwähnungen über die Befestigung von Kralice stammen aus dem Jahr 1371. Im 16. Jahrhundert, zur Zeit der Pressezensur, ermöglichte das Geschlecht von Žerotín hier den Böhmischen Brüdern die Errichtung einer geheimen Druckerei. Die Brüder haben hier viele wertvolle Drucke, einschließlich der Kralitzer Bibel, herausgegeben.

Sehenswürdigkeiten: Gedenkstätte der Kralitzer Bibel und Brüderdruckerei (Mauerreste); Kirche St. Martin (tsch. kostel sv. Martina, 1580)

Náměšť nad Oslavou (dt. Namiest an der Oslawa)

Die Stadt und die Burg waren seit dem 13. Jahrhundert im Besitz verschiedener, insbesondere hussitischer, Adelsfamilien, später gehörten sie auch dem Förderer der Brüder-Unität Karel dem Älteren von Žerotín. Zu besichtigen sind das Schloss und zwei Ausstellungen des lokalen Museums.

Sehenswürdigkeiten: zu einem Renaissanceschloss umgebaute gotische Burg mit einer Ausstellung von Wandteppichen; die barocke Kirche St. Johannes der Täufer (kostel  sv. Jana Křtitele, 1639); Barockbrücke (1737); Aussichtsturm Babylon (1831); Žižka-Eiche ( 800-1000 Jahre alt)

Třebíč (dt. Trebitsch)

Die Anfänge dieses wichtigen Wirtschafts- und Verwaltungszentrums im südöstlichen Mähren reichen bis in das Jahr 1100, als die herrschenden Fürsten Oldřich Brněnský (Ulrich von Brünn) und Litold Znojemský (Litold von Znaim) ein Benediktinerkloster, das reichste im gesamten Přemyslidenstaat, gründeten. 1335 bekam Třebič von Karl IV. das Stadtrecht verliehen. Während der Kriege zwischen dem König Georg von Podiebrad und Matyáš Korvín (Matthias Corvinus) wurde die Stadt gänzlich zerstört. Bis zur Schacht am Weißen Berg im Jahre 1620 gehörte Třebič zu den Zentren der Brüder-Unität. Das hiesige jüdische Viertel wurde in die Liste des  UNESCO-Welterbes aufgenommen.

Sehenswürdigkeiten: jüdisches Viertel (Anfänge im 12. Jh.): 123 Häuser verschiedener Baustile, zwei Synagogen (1642 und 1669), das Rabbinat, eine Schule, ein Krankenhaus, der Friedhof, die Gerberei der Familie Subak; romanisch-gotische St.-Prokops-Basilika ( bazilika sv. Prokopa); St.-Martins-Kirche ( kostel sv. Martina) aus der Mitte des 13. Jh. mit angesetztem Stadtturm (1335); barockes Kapuzinerkloster (gegr. 1684 an der Stelle einer 1520-24 gegründeten ehemaligen Brüdergemeinde mit Gebetsraum, Schule, Glockenturm und Spital) mit der Kirche Jesu Verklärung (kostel Proměnění Páně, 1693); evangelische Kirche  (1909–10);orthodoxe Kirche des Hlg. Wenzel und der Hlg. Ludmila (1940, Arch.: V. Kolomacký)

 

Das Reformatorische Böhmen und Mähren

Animation: Jan Amos Comenius

Pax Normalpreis Preis für Partner Price for partners*
2 - 7 pax 95 EUR 10% 86 EUR
8 - 14 pax 70 EUR 20% 56 EUR
15 - 18 pax 55 EUR 30% 39 EUR
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